Camping in Dänemark – Mit dem Camper Richtung Norden

Wer seine Skandinavienreise mit dem Camper startet, kommt an Dänemark kaum vorbei – und das ist auch gut so. Das kleine Königreich zwischen Nord- und Ostsee ist nicht nur Tor zum Norden, sondern selbst ein

Wer seine Skandinavienreise mit dem Camper startet, kommt an Dänemark kaum vorbei – und das ist auch gut so. Das kleine Königreich zwischen Nord- und Ostsee ist nicht nur Tor zum Norden, sondern selbst ein wahres Paradies für Campingfreunde. In diesem Beitrag geben wir dir wertvolle Camping Dänemark Tipps, zeigen dir empfehlenswerte Campingplätze, verraten dir unsere liebsten Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Highlights auf dem Weg Richtung Schweden oder Norwegen. Perfekt für alle, die entspannt und gut vorbereitet in ihr Skandinavien-Abenteuer starten möchten.

 

Warum Dänemark perfekt für Camper ist

Dänemark ist ein Land der Weite, Ruhe und Gastfreundschaft – und das spiegelt sich auch in der Campingkultur wider. Die Infrastruktur für Reisende mit Camper oder Wohnmobil ist hervorragend: Es gibt zahlreiche gut ausgestattete Campingplätze, oft in traumhafter Natur oder direkt am Wasser gelegen. Viele davon bieten moderne Sanitäranlagen, Stromanschlüsse, Entsorgungsstationen und sogar Wellnessbereiche oder Spielplätze für Familien. Wildcampen ist in Dänemark allerdings nicht erlaubt. Doch mit über 500 offiziellen Campingplätzen und vielen sogenannten „Stellpladser“ (einfachen Übernachtungsplätzen für Wohnmobile) gibt es genug legale und charmante Alternativen.

 

Empfehlenswerte Campingplätze in Dänemark

Hier kommen einige Tipps für besonders schöne und praktische Campingplätze entlang der klassischen Nord-Süd-Route:

 

1. Hvidbjerg Strand Feriepark (Westjütland)

Ein 5-Sterne-Campingplatz an der Nordsee mit Spa, Pool, Indoor-Spielplatz und direktem Zugang zu einem traumhaften Sandstrand. Perfekt für Familien oder alle, die sich vor dem langen Roadtrip noch etwas Luxus gönnen möchten.

 

Tipp: Nutze die Wellnessoase mit Meerblick – ein echtes Highlight!

 

2. Feddet Strand Resort (Seeland)

Südlich von Kopenhagen gelegen, eignet sich dieser Platz ideal als Zwischenstopp nach der Überfahrt von Fehmarn. Direkt an einem ruhigen Sandstrand gelegen, bietet er viele Freizeitangebote wie Klettern, SUP oder Reiten.

 

Extra-Tipp: Buche einen Stellplatz mit eigenem Bad – Komfort pur!

 

3. Blommehaven Camping (bei Aarhus)

Mit Blick auf den Kattegat, mitten im Wald und doch nahe zur Kulturstadt Aarhus – hier bekommst du Natur-Idylle und Stadtflair in einem. Ideal für einen Abstecher ins ARoS Kunstmuseum oder das Freilichtmuseum Den Gamle By.

 

4. Ribe Camping (Südwestjütland)

Ribe ist die älteste Stadt Dänemarks und bezaubert mit historischen Gassen und Wikingerflair. Der Campingplatz ist ruhig gelegen und bietet sogar Wikinger-Abenteuer für Kinder.

 

Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen solltest

Dänemark hat weit mehr zu bieten als reine Transitstrecke zu sein. Wenn du dir Zeit nimmst, erwarten dich zahlreiche sehenswerte Zwischenstopps:

 

1. Møns Klint – Dänemarks Kreideküste

Diese spektakulären Klippen im Südosten der Insel Møn erinnern an Dover – nur ruhiger und grüner. Ideal für Wanderungen mit Meeresblick und ein fantastisches Fotomotiv.

 

2. Aarhus – Die junge Kulturstadt

Skandinavisches Design trifft hier auf Geschichte. Lass dich durch das ARoS-Museum treiben, genieße den Ausblick vom „Your rainbow panorama“ und entdecke die kulinarische Szene im Latinerkvarteret.

 

3. Kopenhagen – Kurzstopp in der Hauptstadt

Wer auf dem Weg nach Schweden über die Öresundbrücke fährt, sollte Kopenhagen nicht auslassen. Die bunte Nyhavn-Promenade, das alternative Christiania oder das Schloss Amalienborg – hier wird es nie langweilig. Es gibt sogar stadtnah gelegene Campingplätze oder Stellplätze im Hafen.

 

4. Odense – Auf den Spuren von Hans Christian Andersen

Die drittgrößte Stadt Dänemarks ist ein gemütlicher Stopp mit schönen Gassen, einem märchenhaften Museum und lebendiger Street-Food-Kultur.

 

Kulinarische Highlights für unterwegs

Die dänische Küche ist bodenständig, frisch und lecker – perfekt für eine Stärkung zwischendurch. Unsere Tipps:

    • Smørrebrød: Das berühmte belegte Roggenbrot gibt’s in unzähligen Varianten. Besonders lecker mit Fisch oder Ei-Shrimp-Kombis.

    • Hotdog-Stände: Kulturgut! Ein dänischer Hotdog mit Röstzwiebeln, Gurkenscheiben und remoulade gehört zur Campingreise dazu.

    • Frischer Fisch: An der Küste findest du kleine Räuchereien (Røgeri), die köstlichen Lachs, Makrele oder Hering anbieten.

    • Kaffee & Zimtschnecken: Fast in jedem Dorf gibt es hyggelige Cafés – ideal für eine entspannte Pause mit Kaffeegenuss.

 

Praktische Reisetipps für deine erste Etappe

Damit deine Reise entspannt startet, hier noch ein paar organisatorische Hinweise:

    • Maut und Brücken: Die großen Brücken (Storebælt und Öresund) sind mautpflichtig. Du kannst sie direkt zahlen oder vorab online buchen.

    • Dieselpreise: In Dänemark tendenziell etwas teurer als in Deutschland – vorher volltanken lohnt sich.

    • Bezahlung: Fast überall wird Kartenzahlung akzeptiert. Bargeld brauchst du kaum.

    • Sprache: Viele Dänen sprechen sehr gutes Englisch. Ein paar Brocken Dänisch („Hej“, „Tak“, „Godmorgen“) machen trotzdem sympathisch.

    • Beste Reisezeit: Mai bis September ist optimal – die Tage sind lang, das Wetter mild und die Natur in voller Pracht.

 

Entspannt losstarten – mit Dänemark als perfekter Auftakt

Camping in Dänemark ist viel mehr als nur der Weg nach Norden – es ist ein kleines Abenteuer für sich. Mit einer tollen Mischung aus Küstenromantik, kulturellen Highlights und leckerem Essen bietet das Land die perfekte erste Etappe deiner Skandinavienreise. Egal ob du mit Zelt, Wohnwagen oder Campervan unterwegs bist: Mit unseren Camping Dänemark Tipps bist du bestens vorbereitet.


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